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Saisonabschlussbericht des Brinkumer BV I

Quelle: Weser Kurier

Wenn man Patrick Weber, Trainer des Basketball Bezirksoberligisten FTSV Jahn Brinkum, nach seinem persönlichen Highlight der abgelaufenen Saison fragt, erhält man als erste Antwort: „Das Spiel gegen Neustadt, da hätte ich meiner Mannschaft den Sieg so gegönnt.“ Gemeint ist das Rückrundenduell gegen den Tabellenzweiten BTS Neustadt, in dem die Brinkumer kurz vor dem Abpfiff noch mit drei Punkten in Führung lagen, aber am Ende eine knappe Niederlage hinnehmen mussten. „Da hatten wir die Sensation schon vor Augen“, erinnert sich Weber zurück. „Aber auch so bleibt es als positiver Höhepunkt der Spielzeit im Gedächtnis“, fügt der Trainer hinzu.

Ebenfalls als Highlight steht für Weber die gesamte Rückrunde. „In der Hinrunde hatten wir diverse Probleme, die Stimmung im Team war nicht gut, die Resultate stimmten nicht und die Wurfquote war unterirdisch“, zählt der Brinkumer die Schwachstellen auf. Weber und seine Mannschaft schafften es in der Rückrunde diese Sorgen weitesgehend zu eliminieren. „Einige Umstände haben dafür gesorgt, dass die Stimmung und der Zusammenhalt im Team besser wurde und die Wurfquote hat die Mannschaft, allen voran Kapitän Otis Okuesa, in extra Trainingseinheiten verbessert“, lobt der Coach. „Nach dem schlechten Saisonstart hat sich das Team zusammengerauft und plötzlich haben wir auch mehrere Partien gewonnen und gegen die beiden Spitzenvereine der Liga nur denkbar knapp verloren“, so Weber weiter.

Jetzt blicken die Basketballer auf eine entspannte Sommerpause, ehe sie im kommenden Herbst wieder angreifen wollen. „Unser Ziel war eine ausgeglichene Bilanz zu erreichen, das haben wir bei sechs Siegen und zehn Niederlagen und abschließendem Tabellenplatz sechs verfehlt, deshalb peilen wir dieses Ziel auch in der kommenden Spielzeit wieder an“, zeigt sich der Übungsleiter motiviert. Wie sein Kader dann aussehen wird und ob Weber überhaupt noch Trainer der Brinkumer ist, wird sich im Sommer klären. „Es gibt viele Fragezeichen in Brinkum, bei Adama Cordes und Otis Okuesa ist die Zukunft noch völlig offen, dafür stehen die Chancen für einen Verbleib bei Moritz Hartmann immerhin sehr gut“, erklärt er. Lediglich klar ist, dass Dhimitri Jiorgos (Rückkehr nach Griechenland) den Verein verlassen wird. Weber selbst wird dem Verein zwar natürlich treu bleiben, will sich aber noch nicht festlegen, ob als Spieler oder als Trainer: „Das werden wir in aller Ruhe zusammen mit unserer zweiten Mannschaft besprechen.“ Er könnte sich aber durchaus vorstellen, noch einmal eine Saison als Spieler zu absolvieren. „In der abgelaufenen Spielzeit habe ich keine Sekunde in der Bezirksoberliga gespielt, das ist für mich natürlich das negative Saisonhighlight schlechthin“, lacht Weber.

Auch das zweite Spiel gegen TV Friesen konnte nicht gewonnen werden

Brinkum. Auch im zweiten Duell gegen den Bremer TV Friesen Erstes Viertel binnen einer Woche hatte die Reserve des FTSV Jahn Brinkum das Nachsehen: In eigener Halle verlor der Basketball-Bezirksligist mit 64:79 (35:38).

„Immerhin war es eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche“, stellte Spielertrainer Jonas Klucken fest und fügt sofort hinzu: „Es war ein Duell auf Augenhöhe, wobei uns am Ende etwas die Kraft gefehlt hat.“ Für ihn gab es zwei Faktoren, die ausschlaggebend für diese Pleite im letzten Saisonspiel waren. „Bis zum Ende des dritten Viertels war es eine offene Begegnung, im letzten Abschnitt hat man dann gemerkt, dass wir nur acht Akteure zur Verfügung hatten, weil bei uns die Kräfte schwanden und wir nicht mehr wechseln konnten“, analysierte Klucken. „Zudem haben wir zu Beginn der finalen zehn Minuten mit Oliver Spitzer unseren erfolgreichsten Werfer der Partie durch Fouls verloren.“

So drehten die Gäste noch einmal auf und konnten schließlich die Punkte mitnehmen. Für den letztjährigen Meister endet diese Spielzeit damit auf dem fünften oder sechsten Tabellenplatz. „Unser Ziel unter die ersten Drei zu kommen haben wir nicht erreicht“, bedauerte der Brinkumer. „Dennoch haben wir am Ende einige ordentliche Spiele abgeliefert wie zum Beispiel den Überraschungssieg gegen Lesum“, so Klucken, der zusammen mit seinem Vater Horst im kommenden Jahr für den SC Weyhe auf Korbjagd gehen wird. „Ich habe in Brinkum eine tolle Zeit gehabt und möchte mich auch auf diesem Wege bei den Jungs bedanken, jetzt freue ich mich auf eine Saison in Weyhe als reiner Spieler und ohne irgendwelche Trainertätigkeiten“, erklärte Klucken.

FTSV Jahn Brinkum: O. Spitzer (26 Punkte), Weber (10), J. Klucken (9), Kollath (8), Jiorgos (6), Schnicke (3), Valentine (2), Gräbe

Sieg am letzten Spieltag für den Brinkumer BV 1

Brinkum.

Mit einem deutlichen 82:50 (51:22) Erfolg über den Tabellendritten der Bezirksoberliga Rot-Weiß Cuxhaven beenden Brinkums Basketballer die diesjährige Saison.

Bei den Gästen machte sich das Fehlen von Top-Mann Benas Matkevicius, der die Brinkumer im Hinspiel mit 46 Punkten fast im Alleingang besiegt hatte, deutlich bemerkbar. „Die Cuxhavener waren ohne ihren Spielertrainer erschreckend schwach, unser Sieg war heute zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, resümierte Coach Patrick Weber zufrieden.

Bereits nach dem ersten Viertel führten die Hausherren mit 19:9. „Wir haben jetzt drei Wochen in Folge nicht trainiert, aber dafür richtig gut und schnell nach vorne gespielt“, zeigte sich Weber von der guten Leistung seines Teams etwas überrascht. „Vielleicht sollten wir uns zukünftig einmal pro Woche zum Rumdaddeln treffen und nicht mehr trainieren“, flachste der Brinkumer. Nach einer deutlichen 51:22 Halbzeitführung konnten es sich die Gastgeber sogar leisten im zweiten Durchgang durchzuwechseln und jedem Akteur möglichst viel Einsatzzeit zu ermöglichen. „Natürlich ist der Spielfluss durch die vielen Wechsel ins Stocken geraten, aber bei einer so hohen Führung war das nicht mehr spielentscheidend“, meinte Weber nach der Partie.

Somit ist die aktuelle Spielzeit für die Jahn nun beendet. „Eigentlich hatten wir uns als Ziel eine ausgeglichene Bilanz erhofft, die wir mit sechs Siegen zu zehn Niederlagen nicht erreicht haben, aber die Liga war in diesem Jahr auch etwas stärker als bisher“, urteilte der Brinkumer. „Unsere Leistungen war oftmals zufriedenstellend, aber die Ergebnisse leider nicht immer, vor allem sind wir schlecht in die Saison gestartet“, erinnert sich Weber ungern zurück.

FTSV Jahn Brinkum: Lenz (17 Punkte), Al-Khouri (13), Cordes (13), Bielski (11), Polley (9), T. Spitzer (9), Plambeck (5), Jiorgos (3), Stein (3), Aracena (2), O. Spitzer

Sieg gegen TSV Wulsdorf am vorletzten Spieltag der BOLH

Quelle: Weser Kurier
Brinkum. Fünfter Saisonsieg für den FTSV Jahn Brinkum. Die Bezirksoberliga-Basketballer besiegten in eigener Halle den TSV Wulsdorf mit 74:51 (29:27). „Nach dem Sieg im Hinspiel  hatten wir uns vorgenommen, auch heute zu gewinnen und das haben wir am Ende auch souverän gemeistert“, freute sich Brinkums Trainer Patrick Weber. Dabei tat sich seine Mannschaft lange Zeit schwer. „Die Wulsdorfer sind für ihre überaus aggressive Spielweise bekannt und gleich zu Beginn ist unser Kapitän Otis Okuesa bei einer Aktion umgeknickt und musste verletzt vom Feld. Davon hat sich meine Mannschaft einschüchtern lassen und hatte teilweise Angst, richtig in die Duelle zu gehen“, erklärt Weber das passive Verhalten seiner Spieler. Deshalb spielte sein Team bis zum Ende des dritten Viertels oft zu kompliziert und ließ einfache Punkte liegen. „Wir lagen zwar immer knapp in Führung und man hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass die Wulsdorfer die Partie noch drehen wollen, aber wir haben uns das Leben selber schwer gemacht, weil wir immer wieder unnötige Pässe gespielt haben, anstatt den Angriff mit einem Wurf abzuschließen“, bemängelte der Brinkumer, der dann vor dem letzten Viertel bei einer Ansprache etwas lauter wurde: „Ich habe dem Team gesagt, dass sie ihre Angst ablegen muss und sich von der harten Gangart nicht beeinflussen lassen soll.“ Diese Worte schienen gefruchtet zu haben, denn im letzten Viertel lieferten die Hausherren eine grandiose Leistung ab und gewannen alleine diesen Spielabschnitt mit 31:9. Überragender Akteur auf dem Parkett war hierbei Moritz Hartmann, der mit 17 Punkten zum Top-Scorer avancierte. „Moritz hat in der Defense bärenstark verteidigt und dazu vorne die Körbe erzielt“, lobte Weber seinen Spieler. „Aber es freut mich auch für das Team, dass jeder gepunktet hat und somit alle für den verletzten Kapitän eingesprungen sind.“

FTSV Jahn Brinkum: Hartmann (17 Punkte), Polley (15), Lenz (14), Bielski (6), T. Spitzer (6), Aracena (5), Cordes (3), Okuesa (3), Jiorgos (2), Kastenbein (2), Plambeck (1)

Die Sensation gegen BTS Neustadt verpasst

Quelle: Weser Kurier

Brinkum. Sie standen kurz vor der Sensation, doch am Ende mussten sich die Basketballer des FTSV Jahn Brinkum gegen den Tabellenzweiten der Bezirksoberliga BTS Neustadt mit 61:65 (28:33) geschlagen geben. „Wenn man bis kurz vor Schluss in Führung liegt, dann ist so eine Niederlage echt super ärgerlich“, resümierte Trainer Patrick Weber enttäuscht.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams, wobei sich keine Mannschaft absetzen konnte. „Trotz der 21 Punkte für die Neustädter im ersten Viertel, haben wir wirklich grandios verteidigt“, zeigte sich Weber begeistert, „man muss dazu auch bedenken, dass die Gäste einige ehemals höherklassige Spieler in ihren Reihen haben.“

In der zweiten Hälfte stellten die Gäste dann von einer Mann- auf eine Zonenverteidigung um. „Der Neustädter Trainer hat uns des öfteren beobachtet und wusste, dass wir unsere Probleme mit einer Zonenverteidigung hatten und zudem auch das dritte Viertel gerne verschlafen“, erklärt Weber schmunzelnd. Dieses Mal lief es jedoch ganz anders, die Jahn-Akteure erspielten sich im dritten Spielabschnitt eine 48:43 Führung heraus. „Endlich einmal haben wir gegen eine Zonenverteidigung richtig gut ausgesehen“, freute sich der Coach.

Auch in den ersten Minuten des letzten Viertels lief es gut für die Hausherren. „Die Sensation war wirklich zum Greifen nahe, denn jeder in der Halle hat gesehen, dass wir eigentlich die bessere Mannschaft waren“, meinte Weber. Zwei Minuten vor dem Abpfiff, als die Gastgeber noch mit 59:56 führten, folgten dann jedoch die entscheidenden Szenen: Innerhalb weniger Sekunden unterliefen dem FTSV drei einfache Fehlpässe, aus denen die Gäste Kapital schlagen konnten. „Diese Aktionen haben uns vermutlich den Sieg gekostet, das ist wirklich ganz bitter“, ärgerte sich Weber, der acht Sekunden vor Schluss beim Stand von 61:63 noch einmal eine Auszeit nahm. „Ich habe die Entscheidung getroffen, dass wir versuchen, mit einem „Dreier“ das Spiel direkt zu gewinnen“, erklärt der Trainer, „aber das Vorhaben ist leider gescheitert.“

Trotz dieser unglücklichen Niederlage ließen die Gastgeber die Köpfe nach der Begegnung nicht hängen. „Wir können mit breiter Brust aus dieser Partie gehen, denn unsere Leistung war fantastisch“, so Weber.

FTSV Jahn Brinkum: Lenz (20 Punkte), Okuesa (18), Cordes (9), Polley (6), Hartmann (4), Schnicke (2), O. Spitzer (2),  Al-Khouri, Plambeck, Dhimitri.

Sieg für die 1.Herren Mannschaft beim Schlusslicht 1.BC Bremerhaven

Quelle: Weser Kurier

Brinkum. Aufatmen beim Basketball Bezirksoberligisten FTSV Jahn Brinkum. Nach zuletzt fünf Pleiten in Serie konnte man am Wochenende beim Schlusslicht 1.BC Bremerhaven mit 85:68 (39:33) endlich wieder einen Sieg verbuchen und damit die Abstiegssorgen deutlich minimieren.

„Das war für das Team ein imminent wichtiger Erfolg“, weiß Trainer Patrick Weber. Die Brinkumer mussten mit Patrick Bielski, Moritz Hartmann, Adama Cordez und Malte Klucken erneut auf gleich mehrere Akteure verzichten. „Wir sind wieder leicht dezimiert angereist, aber für den Notfall hätte ich mein Trikot auch noch dabei gehabt“, schmunzelte der Coach.

Seine Mannschaft kam fand gut ins Spiel und führte schnell mit 9:2, im Anschluss schlichen jedoch kleinere Fehler im Aufbauspiel ein, sodass zur Halbzeit nur eine sechs Punkte Führung zu Buche stand. „Eigentlich hätten wir zur Pause deutlicher in Front liegen müssen, denn wir haben schnell nach vorne gespielt und den Ball laufen lassen“, resümierte Weber die erste Hälfte, „aber uns sind immer wieder kleine Unkonzentriertheiten unterlaufen.“

Direkt nach der Pause drohten die Brinkumer ins alte Schema zu verfallen, denn nach wenigen Minuten lagen sie plötzlich in Rückstand. „Das dritte Viertel war zuletzt immer eine Katastrophe bei uns, vor allem letzte Woche haben wir dort erhebliche Probleme gehabt“, erinnert sich Weber ungern zurück. Doch dieses Mal zeigte sein Team Reaktion und führte folgerichtig vor dem abschließenden Viertel mit 58:51. „Nachdem wir in Rückstand geraten sind, haben wir um jeden Zentimeter gekämpft und das hat uns am Ende auch auf die Siegerstraße geführt“, lobt der Trainer.

Im letzten Abschnitt drehten seine Jungs noch einmal richtig auf und machten den ersten Sieg des Jahres perfekt. „Die Mannschaft ist als Team aufgetreten, hatte endlich einmal wieder Spaß am Basketball und jeder einzelne Spieler war heute gut drauf“, bilanzierte Weber zufrieden.

Brinkum: T. Spitzer (18 Punkte), Okuesa (16), Al-Khouri (15), Polley (15), Aracena (12), Jiorgos (4), Lenz (2), Plambeck (2)

Vierte Niederlage in Folge für die Brinkumer Herrenmannschaft 1

Quelle: Weser Kurier

Brinkum. Auch in der vierten Begegnung im Jahr 2011 blieben die Basketballer des FTSV Jahn Brinkum sieglos. Im Heimspiel gegen den TuS Ebstorf gab es für den Bezirksoberligisten eine 66:73 (41:29) Niederlage.

„Nach diesem Spielverlauf bin ich als Trainer schon ein wenig ratlos“, meinte Patrick Weber enttäuscht, „gegen uns muss man derzeit nur ein gutes Viertel absolvieren, um zu gewinnen.“

Dabei legte sein Team furios los, führte nach dem ersten Viertel bereits 22:14 und auch zur Halbzeit noch mit 41:29. „Wir haben den Ball laufen lassen, die freien Würfe getroffen und in der Defensive gut verteidigt“, zeigte sich Weber durchaus begeistert von dem sehr guten Auftreten seiner Jungs. Kurz vor der Pause stellten die Ebstorfer dann die Verteidigung um und sorgten damit für einen Bruch im Brinkumer Spiel. „Unser 18 Punkte Vorsprung schmolz bis zur Halbzeit auf nur noch zwölf Punkte“, bemerkte der Trainer.

Zu Beginn der zweiten Hälfte lief bei den Gastgebern plötzlich gar nichts mehr zusammen und es folgte der große Einbruch. „In der Offensive funktionierte nichts mehr, die Mannschaft war wie ausgewechselt“, schüttelte Weber unzufrieden den Kopf. Innerhalb eines Viertels (3:22!) wurde aus der 41:29 Führung ein 44:51 Rückstand. „Da muss ich mir als Trainer dann vielleicht auch vorwerfen, dass ich nicht die richtigen Worte gefunden habe“, übt der Coach Selbstkritik nach dem rabenschwarzen dritten Spielabschnitt.

In den letzten zehn Minuten wären die Brinkumer zwar fast noch einmal zurückgekommen, als sie den Rückstand bis auf drei Zähler verkürzten, aber letztlich reichte es nicht mehr, den Sieg der Ebstorfer abzuwenden. „Am Ende war es ein offener Schlagabtausch, aber wir haben das Spiel ganz klar im dritten Viertel verloren“, meinte ein sichtlich enttäuschter Patrick Weber.

FTSV Jahn Brinkum: Cordes (19 Punkte), Lenz (13), Okuesa (12), Bielski (9), Dikici (6), Aracena (2), Kastenbein (2), T. Spitzer (2), Al-Khouri

Abstieg der Brinkumer Reserve wohl kein Thema mehr

Quelle: Weser Kurier

BSG Bremerhaven IV – FTSV Jahn Brinkum II 66:75 (36:36): „Mit diesem Sieg ist das Thema Abstieg zu 99,9% abgehakt“, freute sich Jonas Klucken nach dem überraschenden Erfolg beim Tabellendritten BSG Bremerhaven IV. „Wir haben große Verletzungssorgen zu beklagen, denn mit Helge Josuttis, Mario Müller, Horst Klucken und Patrick Weber fehlten gleich vier Leistungsträger und deshalb konnten wir die Reise nach Bremerhaven nur mit acht Spielern antreten und darunter war mit David Gibbs ein Spieler, der ein halbes Jahr ohne jedes Training ist und extra aus Hamburg angereist war“, berichtet Klucken.

Sein Team verschlief jedoch zunächst einmal die ersten Minuten und lag schnell mit 2:11 in Rückstand, woraufhin Klucken mit einer Auszeit reagierte. „In unserem Spiel fehlten die richtige Einstellung, Einsatz und Kampf, das habe ich angesprochen und danach haben wir uns über den Einsatz zurück in die Partie gekämpft“, erklärt der Spielertrainer. So entwickelte sich eine offene Partie, in der sich am Ende die große Laufbereitschaft und der große Einsatz der Brinkumer bezahlt machen sollten. „Den Sieg haben wir uns verdient, weil wir nach langer Zeit mal wieder als Mannschaft aufgetreten sind“, freute sich Klucken, der im letzten Viertel zusammen mit Oliver Spitzer die entscheidenden Punkte beisteuerte. „Abwechselnd ist einer von uns beiden unter den Korb gezogen und hat seinen Körper gegen die recht kleinen Gegenspieler eingesetzt“, analysiert der Brinkumer, „und damit kamen die Hausherren lange Zeit nicht zurecht.“ Unzufrieden war der Coach nur mit der Freiwurfquote seines Teams: „13 Treffer bei 29 Versuchen ist einfach unterirdisch.“ Nur ein Brinkumer hatte in Bremerhaven jeden Freiwurf getroffen: David Gibbs…

FTSV Jahn Brinkum II: O. Spitzer (21 Punkte), J. Klucken (19), Schnicke (13), Gibbs (10), Jiorgos (8), Kollath (2), Valentine (2), Gräbe

Dritte Niederlage in Folge

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Quelle: Weser Kurier

 

Dritte Niederlage in Folge für Brinkums Basketballer! Der Bezirksoberligist FTSV Jahn Brinkum verlor etwas überraschend beim TuS Nenndorf mit 78:62 (48:32). „Das war ein absolutes Katastrophenspiel“, schüttelte Brinkums Trainer Patrick Weber, der kurzfristig auf Adama Cordes, Otis Okuesa und Rene Lenz verzichten musste, unzufrieden den Kopf. „Adama und Otis sind unsere beiden Top-Scorer und ihr Fehlen war meiner Mannschaft im Spiel heute auch deutlich anzumerken.“

Ausschlaggebend für diese Pleite war hauptsächlich die harte Spielweise der Hausherren. „Der Gegner hat mit einer „gesunden Härte“ und manchmal auch etwas darüber hinaus attackiert und agiert, dagegen haben wir keine Mittel gefunden und die Schiedsrichter haben das in der ersten Halbzeit auch nicht unterbunden“, bilanzierte Weber. Sein Team lief von Anfang an einem Rückstand nach und konnte diesen über die gesamte Spielzeit auch nicht mehr aufholen. „Nach knapp zwei Minuten lagen wir schon 9:0 zurück, dann ist es natürlich schwer“, kritisierte der Coach das verschlafene Auftreten seines Teams zu Beginn.

Erst in der zweiten Halbzeit, als auch die Schiedsrichter mehr und mehr eingriffen, lief es besser für den FTSV. „Die zweite Hälfte war zumindest ausgeglichen, aber die Defensive war heute nicht so stark wie in den letzten Begegnungen und vorne im Angriffspiel haben wir uns von den Nenndorfern einschüchtern lassen“, bemängelte Weber, der immer noch auf den ersten Sieg in der Rückrunde wartet: „Eigentlich zeigte unsere Formkurve nach oben, deshalb haben wir uns gegen den TuS auch einiges ausgerechnet, aber die Leistung des Teams war ein Totalausfall.“

Brinkum: Dikici (28 Punkte), Aracena (14), Polley (10), Jiorgos (4), Al-Khouri (3), M. Klucken (2), Kastenbein (1), Plambeck, T. Spitzer, Weber

Heimpleite gegen die Reserve des Vegesacker TV

Quelle: Weser Kurier

Brinkum. Nach der Niederlage in Cuxhaven folgte für die Basketballer des FTSV Jahn Brinkum auch im ersten Heimspiel der Rückrunde eine 69:83 (33:38) Pleite gegen die Reserve des Vegesacker TV.

Dabei zeigte der Bezirksoberligist, wie auch am vergangenen Spieltag, über weite Strecken eine ansprechende Leistung gegen die bisher noch ungeschlagenen Gäste aus Bremen. „Die Vegesacker hatten schon ihre Probleme mit uns, denn es war fast über die gesamte Spielzeit ein ganz enges Ding“, stellte Brinkums Coach Patrick Weber fest.

Von Beginn an waren die Hausherren gut in der Partie, standen in der Defensive gut und verteidigten aggressiv. Zur Freude von Weber lief es auch in der Offensive gut: „Die Laufwege stimmten und wir haben sogar mal die freien Würfe getroffen.“ Dennoch liefen die Gastgeber über den gesamten Spielverlauf immer einem knappen Rückstand nach. „Der Abstand betrug immer drei bis fünf Punkte und wenn wir dann wieder dran waren, haben wir kleine Schwächen gezeigt und leichte Fehler gemacht“, ärgerte sich der Coach. Zudem haderte er mit den Schiedsrichterentscheidungen: „Immer wenn es eng wurde, hat er Kleinigkeiten gegen uns gepfiffen.“

Lediglich im letzten Viertel konnten die Vegesacker sich absetzen und den Sieg am Ende perfekt machen. „In den letzten Minuten mussten wir mehr riskieren, um das Spiel eventuell noch zu drehen, aber das hat halt nicht funktioniert“, analysierte Weber, der am kommenden Wochenende unbedingt den ersten Sieg des Jahres einfahren will: „Unsere Leistungskurve zeigt in den letzten Begegnungen immer weiter nach oben, aber uns fehlt das nötige Erfolgserlebnis. Jetzt müssen wir uns auch einfach mal selber für die guten Auftritte belohnen und einen Sieg einfahren“, fordert Weber.

FTSV Jahn Brinkum: Cordes (18 Punkte), Okuesa (18), Dikici (14), Lenz (9), M. Klucken (6), Al-Khouri (3), Aracena (1), Kastenbein, Plambeck