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Auswärtssieg in Wulsdorf

Quelle: Weser Kurier

Brinkum. Seit mehreren Jahren kommen die Basketballer des FTSV Jahn Brinkum mit leeren Händen aus Wulsdorf zurück, doch im letzten Spiel des Kalenderjahres für die Brinkumer lief alles anders. In der Bezirkssoberligapartie beim TSV Wulsdorf konnte der FTSV mit 77:67 (38:36) gewinnen und diese schwarze Serie endlich beenden. „Das war ein Spiel, in dem vieles passierte, was eigentlich nicht üblich ist“, stellte Trainer Patrick Weber positiv überrascht fest. So begann sein Team furios und legte einen 8:0 Lauf hin und erzielte alleine im ersten Viertel 23 Punkte. „Es ist nicht üblich, dass wir so gut starten, normalerweise verschlafen wir immer den Anfang und geraten schnell in Rückstand“, wunderte sich Weber, „und normalerweise erzielen wir auch nicht 23 Punkte in den ersten zehn Minuten, weil wir immer einige Zeit brauchen, um mit der gegnerischen Verteidigung zurechtzukommen. Aber das kann ab jetzt gerne immer so laufen“, flachste der Coach über das spielerisch beste Viertel seines Teams in dieser Saison.

Im zweiten Viertel bekamen die Gäste dann immer mehr Probleme mit den Wulsdorfer Offensivaktionen und der Abschnitt ging mit 18:15 verloren. „Zum Glück hat sich ihr bester Offensivakteur aus dem Spiel gefoult, das hat uns schon etwas geholfen“, meinte Weber erleichtert.

In der zweiten Hälfte stellte Weber dann auf eine Zonenverteidigung um, die den Grundstein für diesen wichtigen Erfolg legte und von Neuzugang Adama Cordes hervorragend organisiert wurde. „In der Defensive hat er ein sehr gutes Spiel gemacht und zudem in der Offensive zehn Korbvorlagen gegeben, das ist ein sehr guter Wert“, lobte ihn sein Trainer.

Die beiden Spielabschnitte in Hälfte Zwei gingen mit 23:16 und 16:15 an die Gäste und sorgten dafür, dass die Brinkumer das Jahr mit einem Auswärtserfolg beenden.

Patrick Weber war folgerichtig mit der Leistung seiner gesamten Truppe hochzufrieden: „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung und wir haben uns den Sieg am Ende auch nicht mehr nehmen lassen.“

FTSV Jahn Brinkum: Lenz (18 Punkte), Okuesa (17), Dikici (12), Al Khouri (11), Bielski (8), Cordes (7), Jiorgus (2), Poley (2), Plambeck

Zweite Niederlage in Serie für unsere 2. Herren

Quelle: Weser Kurier
Brinkum. Zweite Niederlage in Serie für den letztjährigen Basketball-Bezirksliga Meister FTSV Jahn Brinkum II. Bei der dritten Mannschaft der BSG Bremerhaven gab es eine deutliche 53:94 (32:38) Pleite.

„Die ganze Woche lief zuvor schon chaotisch“, stellte Brinkums Spielertrainer Jonas Klucken fest, „zunächst wollten die Bremerhavener das Spiel aufgrund einiger fehlender Spieler verlegen, aber nachdem wir einer Spielverlegung zugestimmt hatten und die Mannschaft darüber informiert war, wurde die Partie doch wie geplant am Samstag ausgetragen.“ Deshalb fehlte dem Jahn Martin Schnicke und man trat die Reise nach Bremerhaven nur mit acht Akteuren an, während die Hausherren plötzlich doch zehn Spieler an Bord hatten. „Das ist schon etwas merkwürdig“, zeigten sich die Brinkumer verwundert.

Ähnlich schlecht lief es dann auch zum Auftakt der Partie für die Gäste und es stand nach dem ersten Viertel bereits 4:17. „Wir haben sehr schlecht ins Spiel gefunden“, analysierte Klucken kurz und knapp.

Ganz anders war das Auftreten der Brinkumer dann im zweiten Spielabschnitt. Den 4:17 Rückstand konnte das Team von Klucken bis zur Halbzeit auf 32:38 verkürzen. „Das waren wohl die bisher besten zehn Minuten in dieser Saison“, lobte sich der Spielertrainer, „da haben wir eine tolle Moral bewiesen und die Systeme gut durchlaufen.“

Der komplette Einbruch folgte dann nach der Pause, als die Brinkumer im gesamten dritten Viertel nur drei Zähler holen konnten. „Sowas ist mir das letzte Mal in der Jugend passiert, danach war das Spiel natürlich entschieden“, schimpfte der Coach enttäuscht. So gerieten die letzten zehn Minuten des Spiels (12:22) auch zur Nebensache. „Der Gegner war heute sehr stark, das waren alles ehemalige Spieler aus der Regionalliga, denen wir körperlich deutlich unterlegen waren“, bilanzierte Klucken das Spiel. Vor dem anstehenden Derby gegen den SC Weyhe nächste Woche wartet auf das Brinkumer Team erst einmal eine Krisensitzung. „Wir haben intern einige Probleme und Differenzen, die wir unter der Woche klären müssen, denn so geht es nicht weiter“, so der Übungsleiter des FTSV.

FTSV Jahn Brinkum: Jonas Klucken (28 Punkte), Kollath (9), Vu Dinh (6), Weber (5), Morstein (2), O. Spitzer (2), Horst Klucken (1), Gräde

Trotz Niederlage beim BTS Neustadt herrscht Zufriedenheit bei der 1. Herren

Quelle: Weser Kurier
Brinkum. Trotz einer 70:79 (31:39) Niederlage beim Aufstiegsfavoriten BTS Neustadt herrschte Zufriedenheit im Lager des Basketball Bezirksoberligisten FTSV Jahn Brinkum. „Das war die beste Leistung im gesamten Jahr“, freute sich Brinkums Marcus Plambeck, der heute auf einen guten Kader mit elf Spielern zurückgreifen konnte.

Zu Beginn der Partie spielten die Gäste stark auf und konnten folgerichtig das erste Viertel mit 17:12 für sich entscheiden. „Die Neustädter waren am Anfang überrascht von unserer starken Leistung“, meinte Plambeck. Die etwas überraschende Führung konnten die Brinkumer jedoch nicht bis in die Pause retten (31:39). „Die Hausherren haben nach dem ersten Spielabschnitt umgestellt und sich besser auf unser Spiel eingestellt, aber es war auch im zweiten Viertel ein offener Schlagabtausch“, analysierte der Brinkumer Ersatzcoach, der Patrick Weber an diesem Wochenende letztmalig vertrat.

So war es über den gesamten Spielverlauf ein ständiges Hin und Her, indem es die Jahn-Mannschaft allerdings nicht schaffte, den Rückstand auf weniger als sechs Punkte zu verkürzen. „Wenn wir ein bisschen konzentrierter im Abschluss gewesen wären, dann hätten wir hier beim Titelaspiranten sogar gewinnen können“, glaubt Plambeck, der mit dem Auftritt seiner Spieler sehr zufrieden war: „Wir waren fokussiert hier als Einheit aufzutreten und das ist uns sehr gut gelungen.“

Auch im vierten Viertel konnten die Gäste noch einmal ein Ausrufezeichen setzen und die letzten zehn Minuten mit 24:22 für sich entscheiden. „Unter dem Aspekt, dass der Gegner bisher gegen jede Mannschaft außer den anderen Favoriten Cuxhaven zweistellig gewonnen hat, können wir mit diesem Ergebnis gut leben und in den kommenden Wochen an die gezeigte Leistung anknüpfen“, ist der Interimscoach zuversichtlich, der zum Abschluss seines vorläufigen Trainerpostens noch ein dickes Lob vom „Chef“ bekam. „Marcus hat seine Sache hervorragend gemacht, ein Sieg und zwei ansprechende Spiele sprechen für sich“, freute sich „Urlauber“ Patrick Weber für seinen Vertreter.

FTSV Jahn Brinkum: Stertheus (15 Punkte), Okuesa (13), Dikici (10), Lenz (9), Polley (9), Bielski (6), Dhimitri (4), Aracena (2), T. Spitzer (2), Al Khouri, Schnicke

Zweiter Saisonsieg gegen den 1. BC Bremerhaven

Quelle: Weser Kurier
 

Brinkum. Zweiter Saisonsieg im vierten Spiel für die Basketballer des Bezirksoberligisten FTSV Jahn Brinkum. In eigener Halle gewann die Jahn deutlich mit 79:42 (32:25) gegen den 1.BC Bremerhaven.

„Der Gegner war nur mit sechs Leuten aus Bremerhaven angereist und ihnen fehlten einige gute Spieler, das war für uns natürlich ein kleiner Vorteil, weil wir auf der Bank noch einige Akteure mit Potenzial hatten und viel wechseln konnten“, meinte Brinkums Marcus Plambeck, der kurzfristig auf Patrick Bielski verzichten musste. Sein Team begann heute, nach  zuletzt eher schwachen Leistungen, gut und führte nach den ersten zehn Minuten bereits mit 21:10, ehe die dezimierten Gäste bis zur Halbzeitpause noch einmal auf 32:25 verkürzen konnten. „Das zweite Viertel war eine Katastrophe“, zeigte sich Plambeck unzufrieden mit der Leistung der Mannschaft vor der Pause.

In der zweiten Hälfte fanden die Hausherren dann zurück zu alter Stärke und konnten den Sieg schließlich vorzeitig perfekt machen. „Im zweiten Abschnitt haben wir mit viel Kampf und Einsatz gespielt und es geschafft, die Bremerhavener immer unter Druck zu setzen“, meinte der Interimscoach zufrieden, der den Grundstein für diesen Sieg in der Verteidigung sieht: „Wenn man nur 42 Punkte in einer Begegnung zulässt, spricht das für unsere Defensivarbeit. Allgemein war das heute eine geschlossene Mannschaftsleistung, wo jeder seine Leistung gebracht hat“, lobte der Trainer seine Mannschaft, in der mit Mark Polley, Vu Dinh und Dhimitri Jiorgus gleich drei Akteure aus der Reserve mitwirkten.

FTSV Jahn Brinkum: Okuesa (15 Punkte), Lenz (14), Polley (10), Stertheus (10), Aracena (9), Dikici (9), M. Klucken (4), T. Spitzer (4), Dinh (2), Jiorgus (2)

Schlappe am dritten Spieltag für die 1. Herren Mannschaft

Quelle: Weser Kurier

Brinkum. Die vierwöchige Pause hat den Basketballern des FTSV Jahn Brinkum offenbar nicht gut getan. Der Bezirksoberligist unterlag am dritten Spieltag beim TuS Ebstorf deutlich mit 80:58 (37:25). „Das war eine unnötige Niederlage“, befand Brinkums Marcus Plambeck, der den auf Hochzeitsreise weilenden Trainer Patrick Weber an der Seitenlinie vertrat.

Dabei sah es zunächst nach einem knappen Spielverlauf aus: Nach dem ersten Viertel hieß es 16:15 für die Hausherren. „Am Anfang war es ein Duell auf Augenhöhe, da haben wir uns schon gute Chancen ausgerechnet hier etwas mitzunehmen“, meinte Plambeck.

Doch im Anschluss verloren der FTSV, der neben dem Trainer auch auf die Spieler Kevin Stertheus, Malte Klucken und Moritz Hartmann verzichten mussten, immer mehr den Faden. Grund hierfür war laut Plambeck die „sehr aggressive Verteidigung der Gastgeber“, die nicht unterbunden wurde. „Einige strittige Entscheidungen des Schiedsrichters haben dafür gesorgt, dass wir uns nicht mehr auf das Spiel fokussiert, sondern mehr auf die Diskussionen mit dem Unparteischen und auch untereinander konzentriert haben“, kritisierte der Brinkumer, „da haben wir das Spiel leider komplett aus der Hand gegeben.“

So lagen die Gäste bereits vor dem vierten Spielabschnitt mit 60:37 aussichtslos in Rückstand. „Im letzten Viertel haben wir dann wieder ganz gut gespielt und die Partie ausgeglichen gestalten können“, analysierte Plambeck die Schlussminuten. Zufrieden war er verständlicherweise am Ende nicht mit der Leistung seines Teams: „Trotz der vielen Ausfälle in der Mannschaft und der langen Pause war hier heute mehr zu holen. Wir haben uns in Ebstorf unter Wert verkauft“, bilanzierte der Interims-Coach abschließend.

FTSV Jahn Brinkum: Bielski (16 Punkte), Okuesa (10), Lenz (8), Dikici (6), Thorsten Spitzer (6), Al-Khouri (4), Aracena (4), Dhimitri (4), Plambeck

Zweites Spiel, Zweiter Sieg für die Brinkumer Reserve

Quelle: Weser Kurier
FTSV Jahn Brinkum II – Bremen 1860 78:67 (33:40): Zweites Spiel, Zweiter Sieg – so lautet die bisherige Saisonbilanz der Brinkumer Reserve. Dabei musste der Meister des letzten Jahres gegen den Aufsteiger aus Bremen lange Zeit hart kämpfen. „Wir tun uns im Moment schwer, aber solange wir die Spiele gewinnen, fragt danach hinterher niemand mehr“, weiß Spielertrainer Jonas Klucken. Besonders in der ersten Halbzeit hatten die Hausherren Probleme mit dem Aufsteiger und lagen folgerichtig zur Halbzeit auch mit 33:40 zurück. „In der Pause gab es eine hitzige Diskussion in der Kabine, die scheinbar gefruchtet hat“, berichtet Klucken, denn sein Team startete direkt nach Wiederanpfiff eine 15:0 Serie und sorgte damit für die Vorentscheidung in diesem Spiel. Im Anschluss verwaltete die Jahn-Reserve den Vorsprung bis zum Ende der Partie.

Erfolgreich waren die Brinkumer vor allem mit ihren „Dreiern“ mit denen sie oft punkten konnten. „Von außen haben wir alles getroffen, das war schon sensationell“, freute sich der Coach. Vor allem Patrick Weber glänzte bei seinem Comeback für die Brinkumer mit fünf „Dreiern“ und insgesamt 22 Punkten.

Kopfschmerzen bereitet Klucken jedoch die Freiwurfquote seiner Mannschaft: „Wir haben nur sieben von 21 Freiwürfen erfolgreich verwandelt, das ist eine Katastrophe. Vielleicht sollten wir in Zukunft die Freiwürfe von der Drei-Punkte-Linie werfen“, schmunzelt der Trainer, der gegen die Bremer verletzungsbedingt ausfiel.

Nach der vierwöchigen Pause kommt es dann zum ersten kleinen Spitzenspiel in der Bezirksliga: Die Brinkumer reisen zum bisher ungeschlagenen Aufsteiger Bremer TV Friesen.

FTSV Jahn Brinkum II: Weber (22 Punkte), Schnicke (20), Horst Klucken (12), Valentine (9), Oliver Spitzer (7), Morstein (6), Kollath (2)

Gegen den TuS Nenndorf stand die Defensive hoch im Kurs

Quelle: Weser Kurier

Brinkum. Nach der Auftaktpleite am vergangenen Wochenende in Vegesack haben die Basketballer des FTSV Jahn Brinkum ihr erstes Heimspiel in der Bezirksoberliga 60:45 (28:19) gegen den TuS Nenndorf gewonnen.

„Das war ein Low-Scoring-Game“, stellte Brinkums Trainer Patrick Weber nach der Partie fest. In der Tat waren erfolgreiche Körbe in der Begegnung eher Mangelware. „Das Spiel wurde in der Defense entschieden und da waren wir heute bärenstark“, lobte Weber sein Team. Mit der Offensiv-Abteilung war er jedoch nicht ganz so zufrieden: „Wie man am Ergebnis sieht, haben beide Mannschaften im Abschluss ihre Schwächen gehabt und demnach eine geringe Wurfquote.“ Besonders die enge Zonenverteidigung der Gäste aus Nenndorf stellte die Offensive der Brinkumer vor große Probleme. „Der TuS hat teilweise mit fünf Spielern direkt unter dem Korb verteidigt, so was habe ich noch nie gesehen“, wunderte sich der Coach über die Taktik der Gegner. „Wir haben die Freiräume gesucht, aber es gab eben nur sehr wenige“, erklärte Weber den Spielverlauf.

Doch aufgrund der noch stärkeren eigenen Defensive konnten die Hausherren das Spiel am Ende gewinnen. „Der Grundstein für diesen Sieg wurde in der Defensive gelegt“, freute sich der Brinkumer, „und da haben wir nahezu perfekt gespielt und jeden Rebound geholt.“

Das letzte Viertel sorgte dann für ein viel umjubeltes Debüt auf Brinkumer Seite: Markus Plambeck erzielte nach zwei Jahren seinen ersten Korb für den Bezirksoberligisten. „Danach habe ich erstmal eine Auszeit genommen, damit das gesamte Team ihm zu diesem Korb gratulieren konnte“, schmunzelte Weber, der mit seiner Mannschaft jetzt vier Wochen Pause hat.

FTSV Jahn Brinkum: Dikici (21 Punkte), Okuesa (15), Sterthues (9), Hartmann (6), Aracena (4), Bielski (3), Plambeck (2), Lenz, Thorsten Spitzer

Kein guter Saisonauftakt in der BOL!

Quelle: Weser Kurier

Kein guter Saisonauftakt für die Basketballer des FTSV Jahn Brinkum in der Bezirksoberliga! Beim Titelanwärter Vegesacker TV II gab es eine 80:61 (42:30) Niederlage.

„Das war insgesamt eine verdiente Niederlage“, urteilte Brinkums Trainer Patrick Weber nach der Partie. Dabei begann sein Team ungewohnt stark und führte nach dem ersten Viertel knapp mit 19:18. „Im letzten Jahr haben wir die Anfangsminuten immer verschlafen und mussten oft einem Rückstand hinterherlaufen“, erinnert sich Weber, der nicht nur mit dem Ergebnis bis dahin zufrieden war: „Die Jungs haben sich an die Laufwege gehalten und meine Vorgaben sehr gut umgesetzt.“

Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes änderte sich dies schlagartig: Die Hausherren legten eine Serie hin und führten zum Pausenpfiff bereits mit 42:30. „Leider sind wir total eingebrochen“, bemängelte der Coach, dessen Team auch nach der Halbzeitpause zunächst ins Hintertreffen geriet und nach wenigen Minuten bereits mit 49:32 in Rückstand lag. „Danach sind wir diesem Ergebnis hinterhergelaufen, ohne dass wir noch einmal in die Nähe der Gastgeber kommen konnten“, analysiert Weber. Besonders den ehemaligen Regionalliga-Spieler Thomas Hakanowitz, der alleine 33 Punkte beisteuerte, hatten die Gäste zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle.

Trotz dieser Auftaktpleite konnte Weber seiner Mannschaft auch einiges Positives abgewinnen: „Der Wille war da und das Auftreten als Mannschaft auch, aber man hat einfach gemerkt, dass uns mit Moritz Hartmann, Cristian Pena Aracena und John Sebastian Stein wichtige Spieler gefehlt haben und wir haben heute in den entscheidenden Situationen oft die falsche Entscheidung getroffen. Zudem war unsere Wurfquote miserabel und zu wenige Rebounds geholt“, kritisierte der Coach, „daran werden wir im Training unter der Woche weiter arbeiten.“

FTSV Jahn Brinkum: Malte Klucken (14 Punkte), Dikici (12), Sterthues (11), Okuesa (9), Thorsten Spitzer (8), Bielski (4), Lenz (2), Esfeld (1), Plambeck

Saisonvorschau der 1. Herren Mannschaft

Es geht wieder los! Die Korbjäger des FTSV Jahn Brinkum starten am kommenden Wochenende in eine neue Spielzeit. Nach einigem Hin und Her bleibt die Mannschaft von Patrick Weber in der Bezirksoberliga. Während der Sommerpause hatte es Spekulationen gegeben, wonach die Brinkumer in die Oberliga aufrücken sollten. „Im Nachhinein sind wir ganz froh, dass wir nicht „aufgestiegen“ sind, denn als Siebter der Bezirksoberliga hat eine Mannschaft in der Oberliga nicht unbedingt etwas zu suchen“, gesteht Trainer Patrick Weber ein.Vielmehr will sein Team in der Bezirksoberliga tolle Spiele und gute Ergebnisse abliefern. „Nach dem siebten Platz im vergangenen Jahr wollen wir in dieser Spielzeit auf jeden Fall besser dastehen. Das Minimalziel ist es, eine ausgeglichene Bilanz zu erzielen, aber vielleicht schaffen wir es am Ende ja auch unter die ersten Fünf in der Tabelle“, gibt sich Weber zuversichtlich.

Der Kader des FTSV hat sich nur wenig verändert. „Der Kern meiner Mannschaft ist zusammengeblieben“, freut sich der Coach, der sich über die Rückkehrer Moritz Hartmann und Otis Okuesa freuen darf. „Moritz hat ja in der vergangenen Rückrunde schon einige Spiele bestritten. Otis ist aus Mexiko zurück und will weiterhin für uns spielen“, erklärt Weber zufrieden. Zudem kommt mit Patrick Bielski ein Spieler aus der eigenen Reserve dazu. Aber auch Abgänge haben die Brinkumer zu verzeichnen: Mark Poley zieht sich aus dem Basketballsport zurück und Maximilian Jung wechselt zu einem Regionalligisten. Außerdem wird Martin Schnicke künftig die zweite Garde unterstützen. „Martin hat große Knieprobleme und wird deshalb ins Reserveteam zurückgehen“, so Weber.

Zum Saisonauftakt wartet auf die Brinkumer am Samstag um 19.00Uhr mit dem Auswärtsspiel beim Vegesacker TV II gleich ein dicker Brocken. „In der abgelaufenen Spielzeit waren sie Vize-Meister und wären eigentlich aufgestiegen, wenn ihre Erste nicht in der Oberliga spielen würde“, weiß Brinkums Trainer. „Für mich sind die Vegesacker neben dem BTS Neustadt absoluter Titelanwärter. Zudem bin ich gespannt auf den Aufsteiger aus Cuxhaven. Sie sind in den letzten drei Jahren jede Saison aufgestiegen und haben kein einziges Spiel in der jeweiligen Liga verloren“, staunt der Brinkumer, der sich mit seinem Team am ersten Spieltag gegen die Vegesacker aber nicht verstecken will: „Der Gegner ist natürlich Favorit, aber wir haben eine anständige Vorbereitung absolviert und fahren dahin, um zu gewinnen und eine erste kleine Überraschung zu landen.“

Kader: Cristian Pena Aracena, Patrick Bielski, Lars Esfeld, Ozan Dikici, Moritz Hartmann, Malte Klucken, Rene Lenz, Otis Okuesa, Markus Plambeck, Thorsten Spitzer, John Sebastian Stein, Kevin Sterthues

Im Nachholspiel gegen Hohnstorf unterlegen

Quelle: Weser Kurier
Brinkum. Ärgerliche Niederlage zum Saisonabschluss für den FTSV Jahn Brinkum: Im letzten Spiel der Bezirksoberliga-Saison unterlagen die Basketballer gegen den TuS Hohnstorf/Elbe unglücklich nach Verlängerung mit 73:82 (36:29; 66:66).

„Einige Spieler haben in dieser Saison nichts dazugelernt und ziehen durch ihre Meckerei auf dem Spielfeld die gesamte Mannschaft mit runter“, haderte ein enttäuschter Patrick Weber mit seinem Team. „Mit dieser Einstellung kann man die Partie nicht gewinnen und ab der kommenden Spielzeit wird es das bei mir auch nicht mehr geben“, so Weber weiter.

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (17:17) konnten die Hausherren sich im zweiten Abschnitt etwas absetzen (36:29). Doch direkt nach der Pause gab es einen regelrechten Einbruch und die Gäste kamen zurück ins Spiel. „Eigentlich waren wir zuletzt immer diejenigen, die stärker aus der Kabine kamen, aber heute sind wir komplett eingebrochen und haben uns eher auf die Kritik untereinander konzentriert“, bedauerte der Trainer das Verhalten seiner Spieler. Dennoch retteten sich die Gastgeber, bei denen lediglich Patrick Bielski ein „solides Spiel“ (O-Ton Weber) ablieferte, durch ein 18:16 im letzten Viertel in die Verlängerung, in der dann aber nicht mehr viel zusammenlief auf Brinkumer Seite. „Viel zu viele unnötige Fouls auf unserer Seite haben den Gästen alleine in der Extra-Spielzeit 13 Freiwürfe beschert“, analysiert Weber, dessen Mannschaft hingegen mit zwölf von 26 Freiwürfen wieder einmal eine miserable Quote aufwies.

Trotz dieser Niederlage fällt das Saisonfazit recht zufriedenstellend aus. „Wir wollten mit dem Abstieg nichts zu tun haben und mehr Siege als im letzten Jahr einfahren“, meint Weber über seine erste Spielzeit als Trainer, der jedoch auch einige Dinge sieht, die zu verbessern sind: „Wir dürfen uns während des Spiels nicht mehr untereinander kritisieren und anmeckern, und müssen die Freiwurfquote deutlich anheben.“

Brinkum: M. Klucken (15 Punkte), Dikici (13), Jo. Klucken (10), Bielski (9), T. Spitzer (9), Aracena (7), Polley (6), Lenz (4), Ja. Klucken, Plambeck